Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung

Bekanntmachung vom 28.02.2019

Am 25.03.2019 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 25.03.2019 B5) die Bekanntmachung vom 28.02.2019 über die Förderung von Projekten zum Thema „Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht.

Mit dieser Förderrichtlinie verfolgt das BMBF das Ziel, die Gestaltungspotenziale neuer Technologien auf die Arbeitswelt zu untersuchen, den Wandel zu begleiten und den Transfer der Forschungsergebnisse in die betriebliche Praxis zu fördern. Die regionalen Kompetenzzentren sollen an den Stärken ihrer jeweiligen Regionen ansetzen, z. B. an historisch gewachsenen Themenschwerpunkten, speziellen Technologien oder branchenübergreifenden Netzwerken sowie technologische Neuerungen oder Trends berücksichtigen. Auf dieser Basis sollen die betrieblichen Akteure aus der Region dabei unterstützt werden, passgenaue Arbeitswelten zu entwickeln.

In dieser ersten Wettbewerbsrunde liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung des Einsatzes von Methoden und Werkzeugen der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt.

Die regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung sollen neue Erkenntnisse zur Gestaltung der Arbeit der Zukunft in Forschungsverbünden aus Wissenschaft und Wirtschaft/Sozialpartnern erarbeiten sowie geeignete Strategien zum Transfer dieser Ergebnisse in die betriebliche Praxis der jeweiligen Regionen entwickeln, erproben und modellhaft validieren.

In den Vorhaben sollen innovative Strategien und Konzepte zur Arbeitsgestaltung, zum Transformationsprozess sowie zur gesundheits- und innovationsförderlichen Arbeit beim und durch den Einsatz von KI entwickelt werden. Dabei sollen sie sich an den Handlungsfeldern der Programmlinie „Zukunft der Arbeit“ orientieren, vorrangig an den Handlungsfeldern:

  1. Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten,
  2. Neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren, und
  3. Potenziale der Flexibilisierung durch Beschäftigte und Unternehmen erschließen.
     

Neben Verbundprojekten wird ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt gefördert, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll die Herausforderungen des vernetzten Arbeitens untersuchen und dabei insbesondere die Auswirkungen von technologischen Neuerungen betrachten. Zudem hat es die Aufgabe die Vernetzung der Kompetenzzentren untereinander zu unterstützen, deren Ergebnisse zu bündeln und sie überregional verfügbar zu machen.

Zum Stichtag des Ideenwettbewerbs am 01.07.2019 wurden 47 Skizzen - 45 Verbundprojekte und zwei für das wissenschaftliche Projekt - mit rund 550 Projektpartnern und einem Gesamtkostenvolumen von 420 Mio. Euro eingereicht. Geplante Laufzeit der Projekte ist von 2020 bis 2024.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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76344 Eggenstein-Leopoldshafen

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+49 (0)721 608-992003

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Standort Dresden
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