Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung

Stichtag: 1. Juli 2019

Am 25.03.2019 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 25.03.2019 B5) die Bekanntmachung vom 28.02.2019 über die Förderung von Projekten zum Thema „Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht.

Mit dieser Förderrichtlinie verfolgt das BMBF das Ziel, die Gestaltungspotenziale neuer Technologien auf die Arbeitswelt zu untersuchen, den Wandel zu begleiten und den Transfer der Forschungsergebnisse in die betriebliche Praxis zu fördern. Die regionalen Kompetenzzentren sollen an den Stärken ihrer jeweiligen Regionen ansetzen, z. B. an historisch gewachsenen Themenschwerpunkten, speziellen Technologien oder branchenübergreifenden Netzwerken sowie technologische Neuerungen oder Trends berücksichtigen. Auf dieser Basis sollen die betrieblichen Akteure aus der Region dabei unterstützt werden, passgenaue Arbeitswelten zu entwickeln.

In dieser ersten Wettbewerbsrunde liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung des Einsatzes von Methoden und Werkzeugen der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt.

Die Förderrichtlinie ist eingebettet in das BMBF-Programm „Zukunft der Arbeit“ (im Internet unter: https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf). Das Programm hat das übergeordnete Ziel, gleichermaßen technologische und soziale Innovationen voranzubringen. Es fördert Innovationen in Betrieben, um technischen Fortschritt auch für soziale Innovationen zu nutzen und durch neue Arbeitsprozesse und ein Miteinander der Sozialpartner voranzubringen. Die direkte Verwertbarkeit in Unternehmen und Organisationen und damit die Entfaltung einer gesellschaftlich relevanten Wirkung ist ein wesentliches Ziel.

Gefördert werden FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema „Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“. In den Verbundprojekten ist die folgende Aufgabenstellung gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und weiteren relevanten Akteursgruppen (Sozialpartner, Verbände) zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm „Zukunft der Arbeit“ beschrieben (siehe S. 14 bis 18).

Die regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung sollen neue Erkenntnisse zur Gestaltung der Arbeit der Zukunft in Forschungsverbünden aus Wissenschaft und Wirtschaft/Sozialpartnern erarbeiten sowie geeignete Strategien zum Transfer dieser Ergebnisse in die betriebliche Praxis der jeweiligen Regionen entwickeln, erproben und modellhaft validieren.

In den Vorhaben sollen innovative Strategien und Konzepte zur Arbeitsgestaltung, zum Transformationsprozess sowie zur gesundheits- und innovationsförderlichen Arbeit beim und durch den Einsatz von KI entwickelt werden. Dabei sollen sie sich an den Handlungsfeldern der Programmlinie „Zukunft der Arbeit“ orientieren, vorrangig an den Handlungsfeldern:

  1. Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten,
  2. Neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren, und
  3. Potenziale der Flexibilisierung durch Beschäftigte und Unternehmen erschließen.

Dies schließt Fragestellungen aus den weiteren Handlungsfeldern nicht aus.

Die erarbeiteten Lösungsansätze sollen in konkreten betrieblichen Anwendungsszenarien prototypisch validiert werden und weiterhin methodisch für den Breitentransfer in die Region generalisiert und entsprechend weiterentwickelt werden.

Neben Verbundprojekten soll ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt gefördert werden, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll die Herausforderungen des vernetzten Arbeitens untersuchen und dabei insbesondere die Auswirkungen von technologischen Neuerungen betrachten. Zudem hat es die Aufgabe die Vernetzung der Kompetenzzentren untereinander zu unterstützen, deren Ergebnisse zu bündeln und sie überregional verfügbar zu machen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger Karlsruhe (PTKA)

bis spätestens 01. Juli 2019 (Eingang beim PTKA)

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Vollständige Skizzenunterlagen bestehen aus

  • einem Anschreiben mit dem Stichwort „Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung – Künstliche Intelligenz“,
  • Original der vollständigen Projektskizze und des easy-Online-Deckblatts (hier Zustimmung zur Speicherung der Daten beachten) mit Unterschrift und Stempel,
  • fünf Kopien der Projektskizze (gelocht, lose geklammert).

Die Einreichung der vollständigen Projektskizze in elektronischer Form erfolgt über das Internetportal easy-Online unter https://foerderportal.bund.de/easyonline/. Wählen Sie zur Erstellung im Formularassistenten den zur Fördermaßnahme bereitgestellten Formularsatz aus. Folgen Sie dazu der Menüauswahl:

  • Ministerium: BMBF bzw. Bundesministerium für Bildung und Forschung (gegebenenfalls Nutzungsbedingungen akzeptieren),
  • Fördermaßnahme: Zukunft der Arbeit - Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung
  • hier füllen Sie das Projektblatt aus und erstellen sich einen Ausdruck der finalen Version für Unterschrift und Stempel des Einreichers und
  • laden die fachliche Projektskizze als MS-Word- oder pdf-Datei hoch.

Den direkten Link zum elektronischen Formularsystem finden Sie hier:
https://foerderportal.bund.de/easyonline/nutzungsbedingungen.jsf?redirectFrom=/easyonline/formularbearbeitung.jsf

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Skizzeneinreicher der am positivsten bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Einzelheiten zum Thema und Verfahren können der Bekanntmachung [Pdf, 640 KB] entnommen werden.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu