REGION.innovativ: Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen

Stichtag: 01. April 2020

Bekanntmachung „Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen“ im Rahmen der Fördermaßnahme „REGION.innovativ“ aus der Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel"

Am 08.11.2019 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 08.11.2019 B3) die Bekanntmachung vom 17.10.2019 über die Förderung von Projekten zum Thema „Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen“ im Rahmen der Fördermaßnahme „REGION.innovativ“ aus der Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“ veröffentlicht.

Mit der Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“ setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine spezifische, themenoffene Innovationsförderung für strukturschwache Regionen um. Ziel ist es, die regional vorhandenen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovationspotenziale zu unterstützen und für einen nachhaltigen Strukturwandel nutzbar zu machen. Durch eine gezielte Stärkung von Innovationsökosystemen in strukturschwachen Regionen (entspricht der Fördergebietskulisse der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW)) können sich langfristig auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsperspektiven verbessern. Damit leistet „Innovation & Strukturwandel“ als Bestandteil des BMBF-Konzepts für strukturschwache Regionen „Chancen.Regionen“ einen wichtigen Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland.

Das Ziel der Förderung ist im Speziellen, bestehende regionale Bündnisse, Netzwerke oder Cluster in verschiedenen Innovationsfeldern dabei zu unterstützen, neue Werkzeuge und Modelle der Arbeitsgestaltung und -organisation zu erarbeiten und umzusetzen; insbesondere in und mit kleinen und mittleren Unternehmen. Dadurch sollen neue Potenziale für technologische und soziale Innovationen gefördert und die nachhaltige Entwicklung des jeweiligen Bündnisses, Netzwerks oder Clusters unterstützt werden.

Mit der Maßnahme sollen die Akteure der Arbeitsforschung in strukturschwachen Regionen gestärkt und die Attraktivität des jeweiligen Standortes langfristig gesichert werden, indem innovative und nachhaltige Ansätze für die Arbeit der Zukunft erarbeitet und zügig in der Praxis angewandt werden.

Gefördert werden Verbundvorhaben regionaler Forschungsverbünde in strukturschwachen Regionen unter mehrheitlicher Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und mittelständischen Unternehmen.

Gewährt werden Zuschüsse für die Bearbeitung von durch die Unternehmen getriebenen anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsthemen, die eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren Akteuren erfordern.

Die Themen der Arbeitsorganisation und -gestaltung sollen so gewählt werden, dass sie für den jeweiligen regionalen Branchen- bzw. Technologiekontext auch über den sich bewerbenden Verbund hinaus relevant sind. Die Forschungsverbünde sollen bei der Erarbeitung der Lösungsansätze die ökonomischen, sozialen, ökologischen und kulturellen Spezifika der jeweiligen Region methodisch berücksichtigen.

Die Verbünde sollen sich an mindestens einem der beiden folgenden inhaltlichen Schwerpunkte orientieren:

  • Gestaltung von Transformationsprozessen in regionalen Arbeitsnetzwerken (beispielsweise fachlich oder branchenspezifisch)
  •  Neue Kompetenzarchitekturen für den Wandel im Unternehmen

Die Vorhaben sollen konkrete Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch erarbeiten und pilothaft innerhalb der beteiligten Unternehmen erproben und evaluieren. Eine Strategie zur Einbindung weiterer regionaler Unternehmen und für den Transfer der Ergebnisse in die Region sowie Indikatoren für die regionale Wirkung der zu entwickelnden Maßnahmen sollen ebenso dargestellt werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) bis spätestens 01. April 2020 (Eingang beim PTKA) zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Den direkten Link zum elektronischen Formularsystem finden Sie hier: https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=PDA_REG-INNO&b=REG-INNO&t=SKI

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Skizzeneinreicher der am positivsten bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird. Einzelheiten zu Thema und Verfahren können der Bekanntmachung entnommen werden.

Adresse:
Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu