Projekte

IoT-OM

Internet der Dinge und integratives Organisationsdesign: Auswirkung auf Organisation und Mitarbeiter (IoT-OM)

Programm: PDA Zukunft der Arbeit
Bekanntmachung: Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial - 2018
Wettbewerb: Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial - Stichtag 01.03.2018

Kurzbeschreibung:
Das Internet der Dinge (IdD) ermöglicht eine intelligente Vernetzung von Gegenständen in Unternehmen. Aufgrund begrenzter Ressourcen haben KMU Probleme bei der Integration des IdD ins Unternehmen. Die Herausforderungen betreffen dabei sowohl die Organisation als auch die Mitarbeiter. Bislang existiert kein systematischer Ansatz, der Hilfestellung bei der adäquaten Anpassung von Organisationstrukturen und Arbeitsabläufen sowie beim Ergreifen entsprechender Kompetenzentwicklungsmaßnahmen für Mitarbeiter leistet. Um die Technologie in KMU zum Leben zu erwecken, ist eine systematische Unterstützung von KMU erforderlich. Nur so können KMU von den Chancen des IdD profitieren und dabei effiziente Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe sowie die Akzeptanz der Mitarbeiter und deren Weiterentwicklung sicherstellen.

Projektdauer: 01.06.2019 − 31.05.2022

Projektkoordinator:
Prof. Jutta Stumpf-Wollersheim
Technische Universität Bergakademie Freiberg - Lehrstuhls für ABWL
Telefon: +49 3731 39 2004
E-Mail: jutta.stumpf-wollersheim@bwl.tu-freiberg.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Albena Spangenberg
Telefon: +49 721 608-22943
E-Mail: albena.spangenberg@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Das Internet der Dinge (IdD) ermöglicht eine intelligente Vernetzung von Gegenständen in Unternehmen. Aufgrund begrenzter Ressourcen haben KMU Probleme bei der Integration des IdD ins Unternehmen. Die Herausforderungen betreffen dabei sowohl die Organisation als auch die Mitarbeiter. Bislang existiert kein systematischer Ansatz, der Hilfestellung bei der adäquaten Anpassung von Organisationstrukturen und Arbeitsabläufen sowie beim Ergreifen entsprechender Kompetenzentwicklungsmaßnahmen für Mitarbeiter leistet. Um die Technologie in KMU zum Leben zu erwecken, ist eine systematische Unterstützung von KMU erforderlich. Nur so können KMU von den Chancen des IdD profitieren und dabei effiziente Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe sowie die Akzeptanz der Mitarbeiter und deren Weiterentwicklung sicherstellen.

Zielsetzung
Im Rahmen des Forschungsprojekts IoT-OM wird eine neuartige Unternehmenssoftware entwickelt, die KMU bei der Einführung des IdD unterstützen kann. Konkret schlägt die Software aufgrund von unternehmensspezifischen Parametern, wie beispielsweise der Art der Gegenstände oder der Anzahl an Mitarbeitern in Positionen, Anpassungen von Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufen vor. Zudem zeigt die Software konkrete Kompetenzentwicklungsmaßnahmen für Mitarbeiter auf, um den durch das IdD entstehenden Anforderungen an die Zukunft der Arbeit gerecht werden zu können.

Vorgehensweise
Zuerst werden Anforderungen an Organisation und Mitarbeiter, die mit der Einführung von IdD einhergehen, mit Hilfe von qualitativen Befragungen und fallspezifischen Analysen erhoben. Darauf aufbauend werden konkrete Aktivitäts-, Interaktions- und Informationsszenarien als Lösungsansätze konzeptionell entwickelt und in Workshops mit KMU auf Praktikabilität getestet. Diese Erkenntnisse fließen in die Entwicklung der Unternehmenssoftware ein, die praxistauglich bei den Umsetzungspartnern des Projekts implementiert und erprobt wird. Die Software wird im Zuge von Feldforschung wissenschaftlich prozessbegleitend evaluiert und aufgrund praktischer Einsatzerfahrungen weiterentwickelt.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Das Projektergebnis ist eine Software für KMU, die mit unternehmensspezifischen Daten befüllt werden kann und konkrete Entscheidungshilfen für eine erfolgreiche Einführung des IdD zur Verfügung stellt. Dadurch wird ermöglicht, dass IdD-Gegenstände erfolgreich in der Organisation eingesetzt werden können. Mitarbeitern wird zudem aufgezeigt, wie sie sich für die Zukunft der Arbeit im Kontext des IdD weiterqualifizieren können. Durch die Verallgemeinerung der Ergebnisse sind auch Anwendungen in weiteren Branchen, wie z. B. der Logistik oder der Verpackungsindustrie, möglich.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu