Projekte

ReKoNeT

Datenbasierte Regelung kollaborativer Wertschöpfungsnetzwerke mittels geschützter Transparenz (ReKoNeT)

Programm: PDA Forschung für Produktion
Bekanntmachung: Industrie 4.0 - Intelligente Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)
Wettbewerb: Industrie 4.0 - Intelligente Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)

Kurzbeschreibung:
Ziel des Forschungsprojekts ReKoNeT ist es, Methoden, prototypische Softwarelösungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln, durch die eine intensive Kollaboration in Produktionsnetzwerken gefördert wird. Diese können zur Steigerung der Qualität, Lieferfähigkeit und Flexibilität in den Lieferbeziehungen genutzt werden. Die Arbeiten erfolgen am Beispiel von drei Anwendungsfällen des Maschinen- und Anlagenbaus bzw. der Automobilindustrie. Die Methoden sollen durch die Zusammenarbeit mit EUREKA-Partnern auf weitere Branchen, wie die Konsumgüterindustrie, und insbesondere auf Wachstumsmärkte in Asien übertragen werden.

www:
http://www.wbk.kit.edu/wbkintern/Forschung/Projekte/ReKoNeT/?site=home

Projektdauer: 01.10.2018 − 30.09.2021

Projektkoordinator:
Johannes Linzbach
FESTO AG & Co. KG - Research Agile Systems TR-AS
Telefon: +49 711 347-57442
E-Mail: johannes.linzbach@festo.com

Ansprechpartner bei PTKA:
Dipl.-Ing. Stefan Scherr
Telefon: +49 721 608-25286
E-Mail: stefan.scherr@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Ein zunehmender Anteil der Wertschöpfung der deutschen produzierenden Industrie findet verteilt in Produktionsnetzwerken statt. Parallel dazu steigen die Anforderungen an die Qualität der erstellten Produkte. Die Lieferzeiten und Reaktionen auf Änderungswünsche der Kunden verkürzen sich immer mehr. Um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen zu sichern, ist daher eine stärkere Kollaboration zwischen den Partnern in ihren Lieferbeziehungen erforderlich. Der Einsatz digitaler Technologien bietet hierfür große Potenziale. Es fehlt jedoch an einer ganzheitlichen Vorgehensweise, um diese zur Kollaboration in Netzwerken zu nutzen. Bislang können durch den Einsatz digitaler Technologien nur lokal verfügbare Daten zielgerichtet und sicher ausgetauscht werden.

Projektziel
Ziel des Forschungsprojekts ReKoNeT ist es, Methoden, prototypische Softwarelösungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln, durch die eine intensive Kollaboration in Produktionsnetzwerken gefördert wird. Diese können zur Steigerung der Qualität, Lieferfähigkeit und Flexibilität in den Lieferbeziehungen genutzt werden.

Vorgehensweise
Es wird zunächst ein Systemmodell entwickelt, das benötigte Daten zur Beschreibung, zum Monitoring und zur Kollaboration zwischen Kunden und Lieferanten definiert. Es folgt der Entwurf einer IT-Referenzarchitektur zur Anbindung von verteilten Sensoren und Softwaresystemen in Produktionsnetzwerken. Hierfür werden Methoden für einen sicheren Datenaustausch entwickelt. Daraufhin wird eine Planungssystematik zur Kollaboration in Produktionsnetzwerken unter Nutzung der verteilten Daten erarbeitet. Die Planungssystematik ermöglicht Prognosen zur Bewertung gemeinsamer Handlungsalternativen der Partner im Netzwerk. Im letzten Schritt werden Geschäftsmodelle auf Basis von Verhandlungsmechanismen abgeleitet. Die Arbeiten erfolgen am Beispiel von drei Anwendungsfällen des Maschinen- und Anlagenbaus bzw. der Automobilindustrie. Hier werden die Methoden zur Kollaboration bei hoher Variantenvielfalt und kurzen Lieferzeiten, standortübergreifenden Qualitätsregelkreisen für eine netzwerkübergreifende Bauteilpaarung sowie das Condition Monitoring mit vernetzten Produkten betrachtet.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Anhand der betrachteten Anwendungsfälle wird im Projekt gezeigt, wie durch intensiven Datenaustausch und intelligente Analyseverfahren in Kollaboration die Qualität der erstellten Produkte verbessert, Lieferzeiten verkürzt und auf dynamische Auftragsänderungen flexibel reagiert werden kann. Die Methoden sollen durch die Zusammenarbeit mit EUREKA-Partnern auf weitere Branchen, wie die Konsumgüterindustrie, und insbesondere auf Wachstumsmärkte in Asien übertragen werden.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu