Projekte

IMPRESS

Instrumentarium zur musterbasierten Planung hybrider Wertschöpfung und Arbeit zur Erbringung von Smart Services (IMPRESS)

Programm: PDA Zukunft der Arbeit
Bekanntmachung: Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen
Wettbewerb: Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen (Verbundprojekte)

Kurzbeschreibung:
Im Forschungsprojekt IMPRESS ist die Entwicklung eines Instrumentariums zur Unterstützung des Transformationsprozesses das Ziel. Den Kern bilden dabei sogenannte Lösungsmuster, Bausteine, die für die Erbringung von Smart Services notwendig sind und bspw. typische Mitarbeiterkompetenzen oder Wertschöpfungsschritte beschreiben. Diese lassen sich dann von Unternehmen wie Puzzleteile zu einem individuellen hybriden Wertschöpfungssystem zusammensetzen.

Projektdauer: 21.01.2019 − 31.01.2022

Projektkoordinator:
Prof. Roman Dumitrescu
Universität Paderborn - Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik
Telefon: +49 5251 5465-269
E-Mail: roman.dumitrescu@uni-paderborn.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Ijeoma Onwuka, M.A.
Telefon: +49 721 608-24849
E-Mail: ijeoma.onwuka@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Produzierende Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus vollziehen gegenwärtig vielfach den Wandel vom Produkt- zum Smart Service-Anbieter. Smart Services sind digitale Mehrwertdienste, die auf der Auswertung von Daten intelligenter, kommunikationsfähiger Maschinen beruhen und über digitale Plattformen angeboten werden. Diese Transformation geht mit tiefgreifenden Änderungen der Wertschöpfung und Arbeit einher. So sind u. a. neuartige Geschäftsmodelle, innovative Organisationsstrukturen und Leistungserstellungsprozesse sowie zusätzliche Mitarbeiterkompetenzen und -tätigkeiten erforderlich. Insbesondere KMU stellt dies vor große Herausforderungen. Damit sie dennoch die sich bietenden Geschäftschancen nutzen können, benötigen sie handhabbare und leicht in die betriebliche Praxis übertragbare Mustervorlagen für eine systematische Planung und stringente Umsetzung der Transformation.

Projektziel
Ziel des Forschungsprojekts IMPRESS ist die Entwicklung eines Instrumentariums zur Unterstützung des Transformationsprozesses. Den Kern bilden dabei sogenannte Lösungsmuster-Bausteine, die für die Erbringung von Smart Services notwendig sind und bspw. typische Mitarbeiterkompetenzen oder Wertschöpfungsschritte beschreiben. Diese lassen sich dann von Unternehmen wie Puzzleteile zu einem individuellen hybriden Wertschöpfungssystem zusammensetzen.

Vorgehensweise
Dazu werden zunächst Methoden entwickelt, mit denen sich Smart Services, ihre technische Umsetzung sowie Geschäftsmodelle strategisch planen und ausgestalten lassen. Zur Analyse der Auswirkungen auf die bestehenden Wertschöpfungs- und Arbeitsprozesse werden Werkzeuge, wie beispielsweise ein „Quick Check“-Fragebogen, entwickelt. Die vier beteiligten Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau stellen unterschiedliche Anwendungsfälle, in denen die Methoden und Werkzeuge erprobt sowie Gestaltungsansätze für die Bereiche „Mensch“, „Organisation“, „Business“ und „Technik“ abgeleitet werden. Daraus gilt es, jeweils maßgeschneiderte Fahrpläne für die Transformation (Roadmaps) zu erarbeiten und umzusetzen. Begleitet wird dies durch ein Change-Management und die Einbeziehung der Beschäftigten. Die Erkenntnisse aus den Pilotanwendungen sollen zu möglichst allgemeingültigen Lösungsmustern aufbereitet werden.

Ergebnis und Anwendungspotenzial
Als Ergebnis entstehen ein Vorgehensmodell für die Umsetzung des Transformationsprozesses sowie ein Katalog aus Lösungsmustern, die über ein Onlineportal bereitgestellt werden. Die Projektergebnisse versetzen Unternehmen in die Lage, ihr Wertschöpfungs- und Arbeitssystem so zu gestalten, dass sie innovative Smart Services planen, entwickeln und anbieten können. Die Verwertung und der Transfer der Ergebnisse werden durch die Einrichtung eines Transferkreises aus Experten und Multiplikatoren sowie Publikationen und Vorträge sichergestellt. Darüber hinaus ist eine Übertragbarkeit und Transformation der Ergebnisse auf weitere Branchen, wie die Automobil-, Chemie- und Lebensmittelindustrie, angedacht.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu