Projekte

ReBeKo

Zukunftsfähiges Kompetenzmanagement - prospektiv, lebensphasenorientiert und regional flankiert (REBEKO)

Programm: Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln (bis 2015)
Bekanntmachung: Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel
Wettbewerb: Betriebliches Kompetenzmanagement

Kurzbeschreibung:
Im Verbundprojekt ReBeKo wurde ein Modell "Zukunftsfähiges Kompetenzmanagement" entwickelt und erprobt, das betriebliche Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Arbeitsgestaltung mit regionalen Initiativen zum Erhalt von Kompetenzen zur Erschließung brachliegender Qualifizierungspotentiale und Beschäftigtenzielgruppen sowie den Ausbau bildungsrelevanter Regionalstrukturen verbindet.

www:
http://www.rebeko.uni-jena.de

Projektdauer: 01.06.2015 − 31.08.2018

Projektkoordinator:
Prof. Klaus Dörre
Friedrich-Schiller-Universität Jena - Institut für Soziologie
Telefon: +49 3641 9455-21
E-Mail: klaus.doerre@uni-jena.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Jennifer Dopslaff, M.A.
Telefon: +49 721 608-25939
E-Mail: jennifer.dopslaff@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Fachkräftepools in Unternehmen erodieren. Der demografische Wandel am Arbeitsmarkt verknappt zunehmend qualifizierte, vielseitig einsetzbare Fachkräfte, die maßgeblich die Innovations- und Anpassungsfähigkeit von Unternehmen bestimmen. Dynamische Unternehmen in strukturschwachen Regionen stehen vor der Herausforderung, ihr Kompetenzmanagement zu erweitern.
Als Folge der veränderten Arbeitsmarktlage wandeln sich andererseits auch die Ansprüche der Arbeitenden an ihre Arbeit.

Zielstellungen
Im Verbundprojekt ReBeKo wurde in Koopertation von FuE-Einrichtungen und 3 Anwenderunternehmen ein Modell "Zukunftsfähiges Kompetenzmanagement" entwickelt und erprobt, das betriebliche Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung mit regionalen Initiativen zum Erhalt von Kompetenzen (Abwanderung reduzieren) und zur Erschließung brachliegender Potentiale und Zielgruppen (Qualifizierungsinitiativen) und zum Ausbau bildungsrelevanter Regionalstrukturen (Möglichkeitsräume erweitern) verbindet.

Vorgehensweise
Durch Analysen in den beteiligten Unternehmen sowie in der Region wurden vorherrschende Handlungsbedarfe identifiziert und darauf aufbauend in partizipativen Prozessen erntsprechende Gestaltungsmaßnahmen entwickelt. Da Kompetenzen, insbesondere in strukturschwachen Regionen, auch einen regionalen Gesamtvorteil darstellen, wurde die betriebliche Arbeitsgestaltung bei den Pilotanwenderunternehmen von einer regionalen Cluster-Initiative flankiert. Unter Einbeziehung aller relevanten Stakeholder initiierten die Verbundpartner einen regionalen Kompetenzdialog und trieben aktiv die Mobilisierung, Entwicklung und Bindung des regionalen Kompetenzpotenzials voran. Das Modell wird bei den Anwendern verstetigt, eingesetzt wie auch kurz- bis mittelfristig auf andere Arbeitsbereiche, weitere Abteilungen und Standorte ausgedehnt. Dieses Vorgehen schließt eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Kompetenzmanagements und des Modells anhand der konkreten betrieblichen und regionalen Bedingungen ein.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Mit den Methoden und Instrumenten realisieren die betrieblichen Akteure eine kontinuierliche Bestandaufnahme und Adjustierung der Kompetenzmanagementpraxis. Die entwickelten Analyseverfahren und Gestaltungsmaßnahmen werden in die Beratungstätigkeit des Befähigungspartners integriert und tragen so zu einer breiten überregionalen Ergebnisverbreitung auch an andere Unternehmenstypen und Branchen bei. Das Kompetenznetz als Clusterstruktur wird als organisierendes Zentrum für den Transferprozesses und auch für neue Forschungsaktivitäten über die Projektlaufzeit hinaus weiterbestehen.
Die IG Metall wird die Projektergebnisse kurzfristig an betriebliche Interessenvertretungen und regionale Gewerkschaftsorganisationen kommunizieren und diese in den Regeldialog integrieren.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu