Projekte

APRODI

Arbeits- und prozessorientierte Digitalisierung in Industrieunternehmen - Weiterentwicklung kompetenter Arbeitssysteme (APRODI)

Programm: PDA Zukunft der Arbeit
Bekanntmachung: Arbeit in der digitalisierten Welt
Wettbewerb: Arbeit in der digitalisierten Welt (Verbundprojekte)

Kurzbeschreibung:
Das Projekt APRODI richtet sich im Kern auf eine optimale Einführung von digitalen Technologien in Unternehmen. In typischen industriellen Produktionsumgebungen werden durch eine partizipative, integrierte und ganzheitliche Gestaltung von IT-unterstützten Arbeitssystemen die Innovationspotenziale digitaler Technologien umfassend erschlossen und gleichzeitig die Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten erweitert. Dabei sollen vor allem Reibungsverluste bei der Einführung und Nutzung verringert werden, indem der Ergänzung und Weiterentwicklung der Kompetenzen der Mitarbeiter sowie der spezifischen Personalsituation im Unternehmen Rechnung getragen wird. Gemeinsam mit projektinternen und externen Beteiligten werden dazu prozessorientierte und partizipativ definierte Pflichtenhefte erarbeitet. Der Verbund unterstützt den Lernprozess in den Betrieben durch praktischen und wissenschaftlichen Input sowie gemeinsame Reflexion. Die Ergebnisse und Erfahrungen der betrieblichen Projekte werden hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit ausgewertet und fließen in ein allgemeines Vorgehensmodell und einen Werkzeugkoffer für den Transfer ein.

www:
https://www.aprodi-projekt.de/

Projektdauer: 01.05.2017 − 31.12.2020

Ansprechpartner bei PTKA:
Albena Spangenberg
Telefon: +49 721 608-22943
E-Mail: albena.spangenberg@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Die Möglichkeiten digitaler Technologien werden von Industrieunternehmen bisher noch zurückhaltend genutzt: Oft sind die spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen bei der Ausgestaltung der Technologie nur schwer miteinander in Einklang zu bringen. Bei der Einführung selbst fehlen häufig geeignete Unterstützungsmaßnahmen für die Beschäftigten. Im Umgang mit der neuen Technik verharren sie daher oft in alten Mustern und stellen sich auf die neuen Möglichkeiten nicht ein. Im Ergebnis bleiben Wertschöpfungspotenziale digitaler Techniken unerschlossen, Möglichkeiten der Optimierung von Produktions- und Arbeitsabläufen werden nicht ausgeschöpft. Angesichts unsicherer Nutzenerwartungen schrecken Unternehmen zudem vor den Kosten der Einführung digitaler Technologie zurück.

Ziel und Vorgehensweise
APRODI richtet sich im Kern auf eine optimale Einführung von digitalen Technologien in Unternehmen. In typischen industriellen Produktionsumgebungen werden durch eine partizipative, integrierte und ganzheitliche Gestaltung von IT-unterstützten Arbeitssystemen die Innovationspotenziale digitaler Technologien umfassend erschlossen und gleichzeitig die Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten erweitert. Dabei sollen vor allem Reibungsverluste bei der Einführung und Nutzung verringert werden, indem der Ergänzung und Weiterentwicklung der Kompetenzen der Mitarbeiter sowie der spezifischen Personalsituation im Unternehmen Rechnung getragen wird. Gemeinsam mit projektinternen und externen Beteiligten werden dazu prozessorientierte und partizipativ definierte Pflichtenhefte erarbeitet. Der Verbund unterstützt den Lernprozess in den Betrieben durch praktischen und wissenschaftlichen Input sowie gemeinsame Reflexion. Die Ergebnisse und Erfahrungen der betrieblichen Projekte werden hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit ausgewertet und fließen in ein allgemeines Vorgehensmodell und einen Werkzeugkoffer für den Transfer ein.

Ergebnis und Anwendungspotenzial
Nach Abschluss des Vorhabens werden die Unternehmen als Referenzbeispiele einer erfolgreichen und ökonomisch wie sozial nutzbringenden Digitalisierung zur Verfügung stehen. Die betrieblichen Partner werden die Ergebnisse auf weitere Unternehmensbereiche ausweiten und die Implementationsverfahren breit anwenden. RKW, ifaa und GITTA werden ihr breites Unternehmensnetzwerk nutzen, um über bewährte Transferwege wie das Netz der RKW-Landesverbände oder das ifaa-Netz der Verbandsingenieure der Metall- und Elektroindustrie eine Nachnutzung der Ergebnisse auch und gerade durch KMU in Gang zu bringen. Somit tragen die auf umfassende Potenzialerschließung zielenden Projektergebnisse dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit industrieller Produktion in Deutschland nachhaltig zu sichern.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu