Projekte

Dynamik 4.0

Ein dynamisches System zur Erfassung und Prävention psychischer Arbeitsbelastungen in kleinen und mittleren Unternehmen der Industrie 4.0 (DYNAMIK 4.0)

Programm: PDA Zukunft der Arbeit
Bekanntmachung: Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen
Wettbewerb: Präventive Maßnahmen

Kurzbeschreibung:
Ziel des Verbundprojekts Dynamik 4.0 ist es, ein innovatives und anwenderfreundliches „Dynamisches System – Gesundheit Industrie 4.0“ zu entwickeln, mit dem sich rasch ändernde psychosoziale Belastungssituationen flexibel bewertet und optimiert werden können, um so die Gesundheit von Beschäftigten zu fördern. Es macht eine anschließende Entwicklung von Gestaltungsmaßnahmen möglich und ist erstmalig an die Erfordernisse von KMU der Industrie 4.0 angepasst. Zusätzlich wird ein webbasiertes Tool erarbeitet, das benutzerfreundlich, datensicher, rasch, und flexibel anpassbar betriebliche Akteure unterstützt, psychosoziale Belastungen zu bewerten und entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus werden zielgruppenspezifische Schulungskonzepte für Führungskräfte und Verantwortliche des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes entwickelt. Sie sollen einen erfolgreichen Praxistransfer des „Dynamischen Systems“ auf verschiedenste Industrie 4.0-Unternehmen gewährleisten.

www:
http://www.dynamik40.de

Projektdauer: 01.01.2016 − 31.12.2019

Projektkoordinator:
Dr. Mathias Diebig
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf - Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät - Lehrstuhl für BWL, insb. Organisation und Personal
Telefon: +49 211 81-08031
E-Mail: mathias.diebig@uni-duesseldorf.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Dr. Maria Zevaco
Telefon: +49 721 608-23594
E-Mail: maria.zevaco@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Ausgangslage
Traditionelle Arbeitsstressforschung und Arbeitsepidemiologie haben gezeigt, dass bestimmte psychosoziale Arbeitsbelastungen zu psychischen sowie somatischen Erkrankungen von Beschäftigten führen können. Da die Arbeitswelt im Zuge der 4. industriellen Revolution in einem grundlegendem Wandel begriffen ist, müssen etablierte Theorien, Messinstrumente und Interventionen angepasst werden, um psychosoziale Belastungen in Betrieben der Industrie 4.0 zuverlässig zu erfassen und zielgerichtete Maßnahmen einzuleiten. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) existieren hierfür bisher keine an die Erfordernisse der Industrie 4.0 angepassten Methoden des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes, die einfach und flexibel verwendet werden können.

Ziele und Vorgehensweise
Ziel des Verbundprojekts Dynamik 4.0 ist es, ein innovatives und anwenderfreundliches „Dynamisches System – Gesundheit Industrie 4.0“ zu entwickeln, mit dem sich rasch ändernde psychosoziale Belastungssituationen flexibel bewertet und optimiert werden können, um so die Gesundheit von Beschäftigten zu fördern. Es macht eine anschließende Entwicklung von Gestaltungsmaßnahmen möglich und ist erstmalig an die Erfordernisse von KMU der Industrie 4.0 angepasst. Zusätzlich wird ein webbasiertes Tool erarbeitet, das benutzerfreundlich, datensicher, rasch, und flexibel anpassbar betriebliche Akteure unterstützt, psychosoziale Belastungen zu bewerten und entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus werden zielgruppenspezifische Schulungskonzepte für Führungskräfte und Verantwortliche des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes entwickelt. Sie sollen einen erfolgreichen Praxistransfer des „Dynamischen Systems“ auf verschiedenste Industrie 4.0-Unternehmen gewährleisten

Ergebnisse und Anwendugspotenzial
Mit DYNAMIK 4.0. werden die Beschäftigten als Experten der eigenen Gesundheit und Arbeit in zentrale Prozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements einbezogen. Eigen-verantwortliches Handeln, Gesundheitskompetenz und Innovationsfähigkeit in Industrie 4.0-Betrieben werden gefördert, ihre Wettbewerbsfähigkeit wird gesichert und gesteigert. Dynamik 4.0. leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlichem Fortschritt und wirtschaftlichem Erfolg insbesondere von KMU. Das Projekt ist anschlussfähig an die aktuellen wissenschaftlichen Diskurse in Medizin, Soziologie, Psychologie und Betriebswirtschaft und wird sowohl die Grundlagen- als anwendungsorientierte Forschung zum Thema „Psychosoziale Arbeitsbelastung und Gesundheit“ deutlich bereichern. Das Fraunhofer IPT und die Hanning Elektro-Werke GmbH Co KG werden die Projektergebnisse über die unmittelbare Anwendung hinaus in ihre Entwicklungsarbeit einfließen lassen und damit für eine breite Verwertung sorgen. Über die Strukturen der It's OWL Clustermanagement GmbH wird eine Verwertung in den Betrieben des Industrie 4.0 Spitzenclusters It´s OWL stattfinden. Weitere Unternehmen werden zudem mittel- und langfristig über die beteiligten Verbände, Institutionen und Intermediäre erreicht (BarmerGEK, BAuA, Berufsgenossenschaften, DGB).

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu