Projekte

APEM

Automatische Paletten-Etikettier-Maschine (APEM)

Programm: KMU-innovativ: Produktionsforschung
Bekanntmachung: KMU-innovativ (bis 2015)
Wettbewerb: 12. Runde, Stichtag 15.04.2013

Kurzbeschreibung:
Zielstellung des Projektes ist es, eine Anlage zur automatischen Kennzeichnung von von EUR-Holzpaletten mit einem weltweit eindeutigen und universell lesbaren Nummernetikett zu entwicklen. Im Fokus der Entwicklungen steht die automatische Applizierung an sich und der flexible Einsatz des Applikators in unterschiedlichen technischen Umfeldern bzw. Anwendungen wie z.b. einer Palettenproduktionsanlage, einem Palettenmagazin oder einer Palettenförderanlage.das wesentliche Projketergebnis ist ein prototypischer Demonstator.

Projektdauer: 01.11.2013 − 30.04.2016

Projektkoordinator:
Dr. Volker Lange
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML)
Telefon: +49 231 9743235
E-Mail: volker.lange@iml.fraunhofer.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Dr. Michael Große
Telefon: +49 721 608-25192
E-Mail: michael.grosse@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Die Euro-Holzpalette ist der verbreitetste Ladungsträger in Deutschland und Europa. Allein in Deutschland sind ca. 100 Mio. Stück im Umlauf. Die genormte Ausführung der Paletten ermöglicht die Austauschbarkeit zwischen nahezu allen Branchen, erschwert damit aber gleichzeitig die Nachverfolgbarkeit. Es kommt zu Schwundraten bis zu 25%. Bisher fehlt eine kostengünstige und universelle Lösung zur eindeutigen Kennzeichnung der Paletten. Ein multifunktionales Label, wie z.B. Funketiketten (RFID), Barcode oder 2D-Code könnte die Nachverfolgbarkeit deutlich verbessern und so das Handling dieser Mehrwegladungsträger und damit die Warendistribution deutlich verbessern. Aufgrund der hohen Anzahl der im Markt befindlichen Paletten kann eine solche Kennzeichnung nur maschinell und automatisiert aufgebracht werden.

Projektziel
Ziel des KMU-innovativ-Verbundprojekts APEM ist es, eine Anlage zur automatischen Kennzeichnung von Euro-Holzpaletten durch die sichere Anbringung eines weltweit eindeutigen Nummernetiketts hervorzubringen.

Vorgehensweise
Dazu fließen Kennzeichnungsstandards und aktuelle Empfehlungen der Standardisierungsorganisation in Bezug auf die Kennzeichnung von Europaletten mit RFID-Transpondern in die Entwicklung ein.
Im Fokus der Entwicklungsarbeiten steht das Zusammenspiel eines multifunktionalen Labels mit unterschiedlichen technischen Umfeldern und Anwendungen, wie der Palet-tenproduktionsanlage, dem Palettenmagazin oder der Palettenförderanlage. Um einen möglichst flexiblen Einsatz des Labels zu gewährleisten, muss es an Steuerung ver-schiedenster Anlagentypen adaptierbar sein. Eine weitere Herausforderung besteht in der automatischen und vor allem absolut sicheren Anbringung des Labels auf dem unebenen und rauhen Oberflächen des Palettenfußes. Dazu wird eine maschinentechnische Lösung erarbeitet.

Anwendungspotential
Eingesetzt wir die neue Etikettierungsanlage sowohl bei den Herstellern von Holzpaletten aber auch bei den Poolbetreibern und bei industriellen Anwendern mit hohem Palettendurchsatz. Die mit dem multifunktionalen Label ausgerüsteten Paletten sind dann eindeutig gekennzeichnet und identifizierbar und können von verschiedenen Systemen automatisch erfasst und nachverfolgt werden. Die dadurch erhöhte Transparenz im Palettenumlauf führt zu einer Senkung der Schwundzahlen und Ausfallkosten bei den Paletten. Darüber hinaus entsteht aber ein weit höherer Nutzen dadurch, dass mit der Palette nun die darauf befindliche Ladung deutlich besser nachverfolgbar ist und auch hier eine spürbare Senkung von Verlusten und Fehllieferungen zu erwarten ist.

Publikationen

KMU-innovativ "Forschung für die Produktion von morgen"
Erscheinungsjahr: 2014
Beschreibung: Die Broschüre informiert über das Forschungsförderprogramm und laufende Forschungsvorhaben von produzierenden KMU. Für Unternehmen, die auf den dargestellten Fach- und Forschungsgebieten kooperieren möchten, dient die Broschüre als Basisinformation.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu