Projekte

INNOPEP

Absicherung des Innovationserfolgs in Produktentwicklung und Produktion (INNOPEP)

Programm: Forschung für die Produktion von morgen (bis 2015)
Bekanntmachung: Innovative Produkte effizient entwickeln
Wettbewerb: Innovative Produkte effizient entwickeln

Kurzbeschreibung:
In dem Verbundprojekt INNOPEP werden leicht adaptier- und anwendbare, kundenintegrierte Prozesse, Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen bereitgestellt, um so die Innovationsfähigkeit von KMU zu steigern. Webbasierte, unterstützende Communities bewerten und sichern neben den klassischen Faktoren Kosten, Zeit und Qualität auch neue Wertdimensionen wie Geschäftsmodell, Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Hierzu soll ganzheitlich der gesamte Produktlebenszyklus von der Ideenphase bis hin zur Systemauflösung berücksichtigt werden.

www:
http://www.innopep.de

Projektdauer: 01.03.2012 − 31.12.2014

Ansprechpartner bei PTKA:
Christine Ernst
Telefon: +49 721 608-24576
E-Mail: christine.ernst@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung

Die erfolgreiche und nachhaltige Durchführung von Innovationsprojekten ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland angesichts sich global wandelnder Marktbedingungen von essentieller Relevanz. Für eine erfolgreiche Durchführung von Innovationsprojekten sind Methoden und Werkzeuge erforderlich, die auf einem interdisziplinären Ansatz basieren. Dazu gehören die Dimensionen Geschäftsmodell, Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Neben den klassischen Faktoren Kosten, Zeit und Qualität müssen heute neue Wertdimensionen Berücksichtigung finden und in die klassische Denkweise integriert werden.

Projektziele

Ziel des Verbundprojektes ist es, leicht adaptier- und anwendbare, kundenintegrierte Prozesse, Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen bereitzustellen. Der heute übliche Produktentstehungsprozess wird durch diesen systemtechnischen Ansatz effektiver und effizienter nutzbar. Durch die Optimierung der Synchronisation von Innovationsprojekten zwischen Produkt- und Produktionssystementwicklung auf Basis einer durchgängigen Informationsbasis soll eine frühzeitige Absicherung des Innovationserfolgs erreicht werden.

Vorgehensweise

Es soll eine Methodik für die Integration von Innovationsmanagement und Produktentstehung entwickelt werden, die einen gesteuerten Zugriff auf die Unternehmensinfrastruktur erlaubt. Dieser ganzheitliche Ansatz zur strategischen Entwicklung von Systeminnovationen muss den gesamten Produktlebenszyklus, von der Ideenphase (unternehmensintern und -extern) bis hin zur Systemauflösung bzw. zum Remanufacturing berücksichtigen. Der Innovationsprozess soll die kundenintegrierte Ideenerfassung, -entwicklung, -bewertung und -nachverfolgung umfassen und als IT-Service web-basiert zur Verfügung gestellt werden. Die Bewertung berücksichtigt dabei die technische Perspektive (ist die Innovation technisch umsetzbar?), die marktliche Perspektive (ist die Innovation finanzierbar und in hinreichender Menge absetzbar?) und die Nachhaltigkeitsperspektive (ist die Innovation sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig?) und integrierte diese in ein gemeinsames Modell.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial

Auf dieser Basis ist es KMU möglich, eine individuelle Standortbestimmung durchzuführen und die Innovationsfähigkeit gezielt zu steigern. Im Rahmen des Projektes werden hierzu Innovationsprozesse für Sachleistungen, Dienstleistungen und Product-Service-Systems (PSS) aus den Branchen Maschinen-, Anlagenbau, Spezialmaschinen, Prozess- und Energietechnik (Windkraft, Solarenergie) betrachtet.

Publikationen

Innovative Produkte effizient entwickeln "Forschung für die Produktion von morgen"
Erscheinungsjahr: 2012
Beschreibung: Eine leistungsfähige Produktion ist und bleibt für eine moderne Volkswirtschaft wie Deutschland unverzichtbar – sie ist die tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Mit der Entwicklung neuer Produktionstechnologien und -systeme werden die Voraussetzungen für den technologischen Vorsprung für mehr Kundenindividualität, Ressourcenschonung und Zuverlässigkeit und damit für die Zukunft der Produktion in Deutschland geschaffen. Die Entwicklung eines Produkts wird dabei signifikant durch die zur Herstellung genutzten Fertigungstechnologien des Produktionssystems begrenzt. Diese Wechselwirkungen zwischen Produkt und Produktionssystem wurden untersucht. Damit wird nun die Entwicklung neuer Methoden und Werkzeuge möglich, die eine Planung der wirtschaftlichen Herstellung parallel zur Entwicklung des Produkts gestatten. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit werden neue Lösungen für die integrierte Produkt- und Produktionssystementwicklung gestaltet. Die Broschüre präsentiert ausgewählte Projekte im BMBF Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“.

Sicher zur Innovation - Mit offenen Innovationsprozessen zum erfolgreichen Produkt
Autor: Stark, R. (Hrsg.); Lüddemann, J. (Hrsg.)
Verlag: LOG_X Verlag GmbH
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN: 978-3-932298-58-5
Beschreibung: Ziel des Projekts InnoPEP war es, leicht adaptier- und anwendbare Prozesse, Methoden und Werkzeuge zur nachhaltigen Entwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen - vor allem für kleine und mittlere Unternehmen - bereitzustellen. Dazu wurde eine Methodik für die Integration von Innovationsmanagement und Produktentstehung entwickelt. Entlang des gesamten Produktlebenszyklus, also von der Idee über die Herstellung bis zur Aufarbeitung (Re-Manufacturing), werden alle relevanten Informationen zur Nachhaltigkeit mit ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension gebündelt. Die gewonnenen Informationen fließen in ein Bewertungssystem ein, das eine frühzeitige Auswahl der vielversprechendsten Innovationsprojekte ermöglicht. Der Innovationsprozess umfasst die Ideenerfassung, -entwicklung, -bewertung und -nachverfolgung und wird als IT-Service webbasiert zur Verfügung gestellt. Dadurch können die Zeit bis zur Markteinführung und das mit einem Innovationsprojekt verbundene Risiko deutlich verringert werden.

Die Ergebnisse des Projekts erlauben es Unternehmen, Innovationsmöglichkeiten von Produkten und Dienstleistungen im heute üblichen Produktentstehungsprozess besser auszuschöpfen. Die am Verbundprojekt beteiligten Anwender kommen aus unterschiedlichen Branchen: dem Energiesektor (Windkraft, Solarenergie), dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Prozesstechnik.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu