Personennahe Dienstleistungen

2016 - Personennahe Dienstleistungen

Hintergrund und Ziele

Die Bekanntmachung zum Thema „Personennahe Dienstleistungen“ erfolgt im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“.

Unternehmen und Organisationen sollen dabei unterstützt werden, personennahe Dienstleistungen mit optimaler Nutzerorientierung, in bester Qualität und hoher Effizienz anzubieten und erbringen zu können.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen bedarfs- und unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zu personennahen Dienstleistungen. Gefördert werden Vorhaben, in denen systematisch personennahe hybride Dienstleistungssysteme entwickelt werden, in denen sich Anbieter, Unternehmen und Organisationen aktiv mit den Nutzern oder Kunden als Koproduzenten bei der Leistungserstellung ins Benehmen setzen.
Die Innovationskraft der personennahen Dienstleistungen lebt dabei vom Wechselspiel sozialer und technologischer Innovationen. Wesentliche Aspekte hierbei sind die prozesssichere Verknüpfung personennaher Dienstleistungen mit Informations- und Kommunikationstechnologie sowie mit Assistenzsystemen, die Verknüpfung von Einzeldienstleistungen zu Dienstleistungssystemen oder die technologieunterstützte Integration der Dienstleistungsnehmer in den Erstellungs- und Ausführungsprozess. Nur geeignete Geschäfts-, Betreiber- und Finanzierungsmodelle werden dabei zu marktfähigen Lösungen und Angeboten führen.

Folgende beide Forschungs- und Entwicklungsbereiche wurden umgesetzt:
- Acht Verbundprojekte
- Wissenschaftliches Projekt

In den anwendungsnahen Verbundprojekten sollen  konkrete Anwendungsszenarien exemplarisch umgesetzt werden. Dabei sollen entwickelte Geschäfts- und Finanzierungsmodelle, geeignete Formen der Arbeits- und Prozessorganisation sowie der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien branchenübergreifend entwickelt, erprobt und optimiert werden.

Um das gesamte Feld der personennahen Dienstleistungen wissenschaftlich zu unterstützen und seine Anschlussfähigkeit im wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Diskurs zu ermöglichen, wird daneben ein wissenschaftliches Projekt gefördert. Dessen Aufgaben bestehen darin, die Entwicklungen im Förderschwerpunkt wissenschaftlich zu erfassen und aufzuarbeiten sowie seine wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen zu bewerten, den Transfer der Ergebnisse aus den Verbundprojekten in andere Unternehmen zu erleichtern sowie verallgemeinerungsfähige Anforderungen aus den Ergebnissen der einzelnen Verbundprojekte abzuleiten.

Gefördert werden risikoreiche, vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken  mehrerer unabhängiger Projektpartner aus Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft erfordern. Die Ergebnisse sollen ohne weitere Förderung rasch zur Anwendung gebracht werden. Die Beteiligung von KMU wurde ausdrücklich erwünscht.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu