Interaktionsarbeit: Wirkungen und Gestaltung des technologischen Wandels (InWiGe)

Das seit April 2019 laufende Metaprojekt InWiGe im Förderschwerpunkt „Arbeiten an und mit Menschen“ erfüllt eine Doppelrolle.

Zum einen geht es der Frage nach, wie sich der Wandel der Arbeit auf Arbeitsbedingungen und die Gesundheit der Beschäftigten bei Interaktionsarbeit auswirkt und wie dieser menschengerecht gestaltet werden kann. Zum anderen ist InWiGe für die Vernetzung der Projektverbünde des Förderschwerpunktes und den Ergebnistransfer zuständig.

Wie entstehen Arbeitsbedingungen bei der Interaktionsarbeit?

Wissenschaftliches Ziel des Projektes InWiGe ist es, einen Überblick über den Stand des Wissens zu geben und das Themenfeld vor dem Hintergrund von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit weiter zu erforschen: Wie entstehen Arbeitsbedingungen bei der Interaktionsarbeit bzw. was beeinflusst Arbeitsbedingungen bei der Interaktionsarbeit? Dabei geht es sowohl um eine tätigkeitsspezifische Analyse sowie die Untersuchung des Kontextes von interaktiver Arbeit und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Auf dieser Basis werden Gestaltungsempfehlungen für eine menschengerechte und gesundheitsförderliche Arbeit abgeleitet.

Als „Dienstleister“ für den Förderschwerpunkt trägt das Metaprojekt InWiGe dazu bei, die Akteure aus Wissenschaft, Praxis und Politik im Themenfeld der Interaktionsarbeit zu vernetzen und Erkenntnisse zusammenzuführen. Mit der Koordination der Verbundprojekte in Fokusgruppen, der Durchführung von Veranstaltungen und dem Aufbau eines nachhaltigen „Kompetenznetzwerks Interaktionsarbeit“ leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag für die gesellschaftliche Debatte zur Bedeutung von Interaktionsarbeit. Zudem ist der nachhaltige Transfer, sowohl der wissenschaftlichen Ergebnisse als auch der Produkte für die betriebliche Praxis, zentrale Aufgabe von InWiGe. Plattform für alle diese Aktivitäten ist die Webseite Interaktionsarbeit gestalten.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

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+49 (0)721 608-992003

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Standort Dresden
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