Industrie 4.0 - Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)

Bekanntmachung vom 10.05.2017

Am 10. Mai 2017 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 10.05.2017 B3) im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ die Bekanntmachung vom 21. April 2017 zu Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen für „Industrie 4.0 - Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)“ veröffentlicht.

Zielsetzung dieser Förderrichtlinie ist die Entwicklung und Einführung innovativer Lösungen zu Industrie 4.0. Im Fokus steht dabei die Stärkung der Zusammenarbeit von Unternehmen mit ihren Kunden und Lieferanten unter Betrachtung des Unternehmens als sozio-technisches System. Es sollen unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Prozesse entwickelt werden, um eine neue Stufe der Flexibilisierung der Produktion im Verbund zu erreichen. Der Einsatz geeigneter Methoden zum Schutz der Daten soll das unternehmensspezifische Know-how langfristig sichern.

Der Handlungsbedarf zielt vor allem auf folgende Bereiche:

  • Entwicklung intelligenter Kollaborationen zur Flexibilisierung der Produktion
  • Einführung sicherer Methoden zum Austausch und zur Speicherung von Produktionsdaten für die Zusammenarbeit in und zwischen Unternehmen
  • Entwicklung smarter Produkte für den Einsatz in der Produktion (Maschinen und Anlagen)
  • Einführung datengetriebener Beschreibungs- und Geschäftsmodelle im produzierenden Unternehmen

Gefördert werden risikoreiche, industrielle Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen erfordern. Eine möglichst hohe Beteiligung von KMU an den Verbundprojekten ist anzustreben.

Zum Ideenwettbewerb „Industrie 4.0 - Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)“ wurden zum Stichtag 31.07.2017 insgesamt 101 Projektskizzen mit insgesamt 790 Projektpartnern und einem Forschungs- und Entwicklungsbedarf von 360 Mio. Euro eingereicht. Insgesamt werden 11 Verbundprojekte mit 112 Projektpartnern in der Fördermaßnahme unterstützt. Bisher gestartet sind neun Verbundprojekte mit 80 Projektpartnern.

Außerdem werden 3 Verbundprojekte, die sich speziell der Thematik „Wasser 4.0“ widmen, mit 17 Projektpartnern  im Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA)“ gefördert.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu