E-Antriebs Fertigungskonzepte für die Zukunft – NeWwire

Das Forschungsprojekt NeWwire zeigt wie es geht! Nach erfolgreichem Projektabschluss stellte es vor, wie eine Fertigungsprozesskette für die automatisierte, großserientaugliche Statorherstellung mit einer Zweischicht-Wicklung (Runddraht) für Asynchronmaschinen gelingen kann. Vorgestellt wurden die Ergebnisse im Dezember 2020 auf der E|DPC-Tagung.

Ziel erreicht! Fertigungsprozesskette für die automatisierte, großserientaugliche Statorherstellung

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes (Laufzeit 2017 bis 2020) sind viele Ideen und Konzepte entstanden, die die Fertigung von E-Antrieben in Automobilen großserientauglich machen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag auf dem Weg der Elektrifizierung der Branche. Die E|DPC-Tagung im Dezember 2020, bot  der Community eine gute Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und neuer Impulse. Das Verbundvorhaben NeWwire war ebenfalls Teil der E|DPC und wurde in diesem Rahmen vorgestellt sowie abgeschlossen. Jeder der sechs Projektpartner (Volkswagen AG, Aumann Espelkamp GmbH, Essex Furukawa Germany GmbH, KIT wbk Institut für Produktionstechnik und Universität Kassel mit den Fachgebieten Fahrzeugsysteme und Grundlagen (FSG) und Mechatronik mit dem Schwerpunkt (FMF)) hatten Gelegenheit zur Präsentation der individuellen Projektergebnisse.

Ziel des Projektes war die Entwicklung einer Fertigungsprozesskette für die automatisierte, großserientaugliche Statorherstellung mit einer Zweischicht-Wicklung (Runddraht). Die performante Zweischichtwicklung ist mit dem aktuellen Stand der Technik nur mit vielen manuellen Prozessen herstellbar und somit nicht großserientauglich. Den Grundstein für die Zielerreichung bildete die optimale Abstimmung zwischen Produktdesign und Fertigungsprozess, welche nicht zuletzt durch die intensive und gute Zusammenarbeit der Projektpartner in diversen Workshops erreicht werden konnte. Im Folgenden wurden verschiedene Fertigungskonzepte voruntersucht und durch prototypische Anlagentechnik bereits in die Praxis umgesetzt. Schlussendlich konnten ausgiebige Funktionstests eines ersten E-Maschinen Prototyps im Rahmen der Zusammenarbeit durchgeführt werden, die einen guten Abgleich der vorangegangenen Auslegung ermöglichten und die Vorteile dieser NeWwire-Fertigungstechnik hervorhoben.

Darüber hinaus sind weitere Ideen und Konzepte entstanden, wie das gezielte Pressen der Wicklung für höhere Nutfüllfaktoren, alternative Isolationskonzepte sowie neuartige Fertigungsverfahren. Diese wollen die Projektpartner auch über das Projektende hinaus weiterverfolgen.

Zum Forschungsprojekt NeWwire

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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76344 Eggenstein-Leopoldshafen

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+49 (0)721 608-992003

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