Deutsch-Chinesische Zusammenarbeit – „Intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services"

Bekanntmachung vom 23. Februar 2017

Gegenstand dieser Förderung waren FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben. In jedem Verbundprojekt wurden mindestens einer der im Folgenden genannten drei Schwerpunkte gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteuren bearbeitet. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im BMBF-Programm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" beschrieben:

  • Smarte Produkte und Dienstleistungen (Services) für intelligente Anwendungen in der Intralogistik und Logistik
    • Entwicklung neuer smarter Produkte für die länderspezifische Integration in logistische Wertschöpfungsketten innerhalb eines globalen Wertschöpfungsnetzwerkes in der Produktion
    • Herstellung intelligenter Transporteinheiten, bestehend aus neuen Hard- und Softwarekomponenten, die einen autonomen und/oder energie- und ressourceneffizienten Transport ermöglichen
    • Entwicklung neuer smarter Dienstleistungen (Smart Services) für logistische Anwendungen innerhalb eines Unternehmens, in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen bzw. in einem globalen Wertschöpfungsnetzwerk
  • Neue wandlungsfähige Produktionssysteme für eine intelligente Fertigung (Industrie 4.0)
    • Aufbau von Referenzlösungen und -demonstratoren für eine kundenspezifische Produktion durch den Einsatz modularer selbstadaptierender Produktionsmodule (z. B. "Secure Plug and Work") innerhalb der Produktionssysteme
    • Aufbereitung verlässlicher Daten für eine präventive Instandhaltung von komplexen Produktionsanlagen (z. B. "Smart Data")
    • Entwicklung sicherer, geschützter, verlässlicher und drahtloser Sensornetze für den Einsatz in der intelligenten Fabrik (z. B. "Smart Factory")
  • Aufbau von gemeinsamen Forschungs-, Lern- und Demonstrationsfabriken für eine intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services
    • Entwicklung neuer Methoden, Richtlinien, Checklisten etc. für die Ausgestaltung einer vertrauensvollen, standortübergreifenden Zusammenarbeit
    • Entwicklung und Einsatz neuer Werkzeuge und Methoden zur Demonstration einer skalierbaren Produktion für kleine und große Losgrößen sowie für die Fertigung von individualisierten Produkten
    • Aufbau von Referenzlösungen und -demonstratoren für verteilte Produktionsabläufe an unterschiedlichen Standorten, die durch Entwicklung und Einsatz geeigneter Methoden des Product Lifecycle Management (PLM) geprägt sind (beispielsweise länderspezifische Ausgestaltung dynamischer Interaktionen innerhalb eines globalen Wertschöpfungsnetzwerkes – Stichwort "Cloud Services")

Zum ersten Stichtag der Förderrichtlinie sind 15 Skizzen mit 87 Partnern und einem Kostenvolumen von 27,4 Mio. Euro eingegangen. Alle Themenfelder der Richtlinie wurden abgedeckt. Nach einem gemeinsamen Auswahlverfahren zwischen dem BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und MOST (Ministry of Science and Technology of the People's Republic of China / Ministerium für Wissenschaft und Technologie China) wurden 4 Skizzen zur Förderung empfohlen. Zu dem Themenfeld „Smarte Produkte und Dienstleistungen (Services) für intelligente Anwendungen in der Intralogistik und Logistik“ sollen zwei Verbundprojekte gefördert werden und zu den Themenfeldern „Neue wandlungsfähige Produktionssysteme für eine intelligente Fertigung (Industrie 4.0)“ , „Aufbau von gemeinsamen Forschungs-, Lern- und Demonstrationsfabriken für eine intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services“ jeweils ein Verbundprojekt.

Das Projekt I4TP - Deutsch-Chinesische Industrie 4.0 Fabrikautomatisierungsplattform, ist am 01.01.2018 gestartet.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
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76344 Eggenstein-Leopoldshafen

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