Projekte

MEgA

Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von Morgen (MEgA)

Programm: PDA Zukunft der Arbeit
Bekanntmachung: Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen
Wettbewerb: Präventive Maßnahmen

Kurzbeschreibung:
Digitalisierung und technologische Entwicklungen haben das Potenzial für eine erhebliche qualitative Erweiterung von Industrie- und Dienstleistungsarbeit. Neue I&K-Technologien ermöglichen vielfältige Innovationen, effiziente Produktion und Kommunikation sowie eine steigende Flexibilisierung und Mobilisierung der Arbeit. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sind Arbeitsprozesse und -strukturen beanspruchungsoptimal zu gestalten. Psychische und physische Belastungen müssen gesundheitlich vertretbar sein und negative Beanspruchungsfolgen bei den Organisationsmitgliedern weitgehend verhindern. Es gilt, gesundheitlichen, qualifikatorischen und motivationalen Risiken vorzubeugen. Gefragt ist ein vorausschauendes Management der Ressourcenerhaltung und -förderung bei dem Personalentwicklung, Führung und Gesundheitsprävention, abgestimmt auf intelligente technische und organisatorische Lösungen, eine zentrale Rolle spielen werden.

www:
http://www.gesundearbeit-mega.de

Projektdauer: 01.11.2015 − 31.12.2019

Ansprechpartner bei PTKA:
Maria Zevaco
Telefon: +49 721 608-23594
E-Mail: maria.zevaco@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Ausgangslage
Digitalisierung und technologische Entwicklungen haben das Potenzial für eine erhebliche qualitative Erweiterung von Industrie- und Dienstleistungsarbeit. Neue I&K-Technologien ermöglichen vielfältige Innovationen, effiziente Produktion und Kommunikation sowie eine steigende Flexibilisierung und Mobilisierung der Arbeit. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sind Arbeitsprozesse und -strukturen beanspruchungsoptimal zu gestalten. Psychische und physische Belastungen müssen gesundheitlich vertretbar sein und negative Beanspruchungsfolgen bei den Organisationsmitgliedern weitgehend verhindern. Es gilt, gesundheitlichen, qualifikatorischen und motivationalen Risiken vorzubeugen. Gefragt ist ein vorausschauendes Management der Ressourcenerhaltung und -förderung bei dem Personalentwicklung, Führung und Gesundheitsprävention, abgestimmt auf intelligente technische und organisatorische Lösungen, eine zentrale Rolle spielen werden.

Ziele und Vorgehensweise
Entwicklung eines demografsensiblen HR- und Gesundheitsmanagement - Konzeptionelle und empirische Forschungsarbeiten des Förderschwerpunkts und eigene Präventionsprodukte werden aufbereitet und zu einem integrativen, präventionsorientierten Modularen Multiplikatorensystem, das insbesondere für KMU adressiert ist, zusammengeführt. Auf der Grundlage konkreter branchen- und betriebsbezogener Erkenntnisse aus den einzelnen Verbundprojekten und themenbezogenen Fokusgruppen des Förderschwerpunktes werden praktikable Handreichungen für ein demografiesensibles HR- und Gesundheitsmanagement erstellt, die insbesondere KMU-Betrieben bei der Implementierung und Realisierung eines präventiven Gesundheitsmanagements Unterstützung bieten sollen. Weiteres Anliegen ist es, Empfehlungen und Trends für Forschung, Wirtschaft, Arbeitsschutzorganisationen und Sozialpartner abzuleiten und neue Themenfelder zukünftiger Forschung und Gestaltung zu identifizieren.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Präventive Maßnahmen: Praxistauglich, aufwandsökonomisch und wirkungsvoll - Die Universität Heidelberg wird direkt nach Projektende das Modulare Multiplikatorensystem den Unternehmen frei zu Verfügung stellen. Damit insbesondere KMU davon Kenntnis erhalten, wird die Uni Heidelberg die o. g. Umsetzungspartner und deren einschlägige Veranstaltungen, Foren besuchen. Vorgestellt werden dort die Inhalte des Systems und des demografiesensiblen HR- und Gesundheitsmanagements. Durch diese Events werden branchenspezifische Anforderungen erhoben, um das Managementsystem mittelfristig zu adaptieren. Interessierte KMU werden des Weiteren gewonnen und ausgewählte Maßnahmen an die organisationalen Bedürfnisse angepasst. Die Implementation in den Unternehmen wird kurz- und mittelfristig von der Universität Heidelberg begleitet.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
info@ptka.kit.edu
Außenstelle Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Außenstelle Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)351 463-31435
heike.blumentritt@kit.edu