Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen

Stichtag: 31. Januar 2018

2017 - Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen

Am 25. August 2017 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 25.08.2017 B3) die Bekanntmachung vom 10. August 2017 über die Förderung von Projekten zum Thema „Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen“ im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, neue Konzepte, Modelle und Strategien im Zusammenhang mit Arbeit in Interaktion mit Menschen zu initiieren, zu entwickeln und zu gestalten.

Die Förderrichtlinien sind eingebettet in das BMBF-Programm „Zukunft der Arbeit“ (im Internet unter: https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf). Das Programm hat das übergeordnete Ziel, gleichermaßen technologische und soziale Innovationen voranzubringen. Es fördert Innovationen in Betrieben, um technischen Fortschritt auch für soziale Innovationen zu nutzen und durch neue Arbeitsprozesse und ein Miteinander der Sozialpartner voranzubringen. Die direkte Verwertbarkeit in Unternehmen und Organisationen und damit die Entfaltung einer gesellschaftlich relevanten Wirkung ist ein wesentliches Ziel.

Gefördert werden FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema „Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen“. In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm „Zukunft der Arbeit“ beschrieben (siehe S. 14 bis 18).

Die Vorhaben sollen sich an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden Punkten orientieren, für die sich für das Arbeiten an und mit Menschen Handlungsbedarfe und Forschungsfragen ergeben (detailliertere Ausführungen im Pdf Bekanntmachung):

  • Methoden und Instrumente für die Arbeit an und mit Menschen im digitalen Wandel 
  • Gestaltung und prozessbegleitende Analyse von Geschäftsmodellen der interaktiven Arbeit 
  • Neue Formen der Organisation innerbetrieblicher Zusammenarbeit und Führung 

Neben Verbundprojekten, welche die genannten Themen adressieren, soll ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt gefördert werden, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit im wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas „Arbeiten an und mit Menschen“ zu ermöglichen – entsprechend müssen seine Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger Karlsruhe (PTKA)

bis spätestens 31. Januar 2018 (Eingang beim PTKA)

vollständige Skizzenunterlagen auf dem Postweg vorzulegen. Diese bestehen aus

  • einem Anschreiben mit dem Stichwort „Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen“,
  • einem Original der Projektskizze und des Deckblatts (hier Zustimmung zur Speicherung der Daten beachten) mit Unterschrift,
  • sowie fünf gelochten, lose geklammerten und nicht gehefteten Kopien der Skizze inklusive Deckblatt.

Zum genannten Termin ist zusätzlich das Deckblatt und die Skizze in elektronischer Form über das Internetportal easy-online unter https://foerderportal.bund.de/easyonline/ einzureichen (Ministerium: BMBF bzw. Bundesministerium für Bildung und Forschung (gegebenenfalls Nutzungsbedingungen akzeptieren) - Fördermaßnahme: Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen). Dort laden Sie bitte das Deckblatt als ausgefülltes pdf-Formular (nicht als Scan-Datei!) sowie die Projektskizze als MS-Word- oder pdf-Datei hoch.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Skizzeneinreicher der am positivsten bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird. Einzelheiten zu Thema und Verfahren können der Bekanntmachung entnommen werden.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)Produktion,
Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
info@ptka.kit.edu
Außenstelle Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Claudia Bock / Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
claudia.bock@kit.edu
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Außenstelle Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)351 463-31435
heike.blumentritt@kit.edu