Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial

Stichtag: 1. September 2018

Am 25. September 2017 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 25.09.2017 B2) die Bekanntmachung vom 05. September 2017 über die Förderung von Projekten zum Thema „Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“ im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das technische und soziale Innovationspotenzial mittelständischer Unternehmen zu stärken, um neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung umzusetzen.

Die Förderrichtlinien sind eingebettet in das BMBF-Programm „Zukunft der Arbeit“ (im Internet unter: https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf). Das Programm hat das übergeordnete Ziel, gleichermaßen technologische und soziale Innovationen voranzubringen. Es fördert Innovationen in Betrieben, um technischen Fortschritt auch für soziale Innovationen zu nutzen und durch neue Arbeitsprozesse und ein Miteinander der Sozialpartner voranzubringen. Die direkte Verwertbarkeit in Unternehmen und Organisationen und damit die Entfaltung einer gesellschaftlich relevanten Wirkung ist ein wesentliches Ziel.

Gefördert werden risikoreiche, unternehmensgetriebene und anwendungsorientierte Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen erfordern. Die FuE-Themen müssen in einer vorwettbewerblichen Zusammenarbeit aufgegriffen werden, die auch entsprechende mittelständische Unternehmen einschließen soll. Zur Verwirklichung einer zukunftsweisenden, innovativen und sozialen Arbeitswelt sollen in diesem Rahmen insbesondere die folgenden Inhalte entlang der neun Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“ gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen bearbeitet werden. Diese Handlungsfelder sind im BMBF-Programm „Zukunft der Arbeit“ inhaltlich beschrieben (S. 19 bis 43). Sie enthalten zudem konkrete Erläuterungen zu den jeweiligen Zielen der Förderung und den zu adressierenden Themen.

In den anwendungsnahen, unternehmensgetriebenen Verbundprojekten sollen mehrere unabhängige Partner zur Lösung von gemeinsamen Forschungsaufgaben zusammenwirken, die den Stand der Technik deutlich übertreffen. Durch die Beteiligungen von mittelständischen Unternehmen, die eine wesentliche Grundlage für die Erfüllung der Zuwendungsvoraussetzungen darstellen, soll die Anwendungsnähe der erarbeiteten Lösungen in der Breite  gesichert werden. Eine modellhafte Realisierung der Lösungsansätze in den beteiligten Unternehmen in der Projektlaufzeit und nach Projektende sowie deren schnelle Anwendbarkeit, Übertragbarkeit und Verwertung sind erforderlich. Eine signifikante Breitenwirkung wird insbesondere im Hinblick auf mittelständische Unternehmen erwartet.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Förderrichtlinien sehen in einer ersten Verfahrensstufe zunächst zwei Einreichungsstichtage für Skizzen vor. Dies war der (jeweils Datum des Eingangs beim Projektträger) 1. März 2018 und ist der

1. September 2018.

Die Einreichung der Projektskizzen erfolgt über das Online-Skizzentool „pt-outline“. Die benötigten Informationen sind ab dem 16.10.2017 unter http://www.produktion-dienstleistung-arbeit.de/de/bekanntmachungen unter „2017 – Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“ verfügbar.

Die Projektpartner, vertreten durch den Einreicher/Projektkoordinator, reichen eine gemeinsame, begutachtungsfähige Projektskizze im Umfang von maximal zehn DIN-A4-Seiten (1,5-Zeilenabstand, Schriftform Arial, Größe mindestens 11 pt) beim Projektträger sowie über das Online-Skizzentool ein. Projektskizzen müssen einen konkreten Bezug zu den Kriterien dieser Bekanntmachung aufweisen und alle wesentlichen Aussagen zur Beurteilung und Bewertung enthalten.

Zum jeweiligen Stichtag sind dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) vollständige Skizzenunterlagen auf dem Postweg vorzulegen. Diese bestehen aus:
– einem Anschreiben an den Projektträger Karlsruhe mit dem Stichwort „Zukunft der Arbeit – Mittelstand“.
– einem Original der vollständigen Projektskizze und dem automatisch generierten Projektblatt mit Unterschrift und Stempel.
– sowie drei Kopien der Projektskizze einschließlich Projektblatt (gelocht, lose geklammert).

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Skizzeneinreicher der am positivsten bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Einzelheiten zu Thema und Verfahren können der Bekanntmachung entnommen werden.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
info@ptka.kit.edu
Außenstelle Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

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+49 (0)351 463-31435
heike.blumentritt@kit.edu