Arbeit 4.0: Meilensteintagung des BMBF-Förderschwerpunkts „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“

Mehr als 170 Teilnehmer aus Wissenschaft, Unternehmen und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz sind zur Fachtagung „Arbeit 4.0 erfolgreich umsetzen – Herausforderung Praxistransfer!“ am 21. und 22. Juni 2018 in Heidelberg zusammengekommen, um über Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte durch die Digitalisierung der Arbeitswelt zu diskutieren.

Arbeit 4.0 – Herausforderung Praxistransfer!

Die zentralen Strategiefelder für die Arbeit 4.0 zeigte Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Spath (acatech) auf.

Die zentralen Strategiefelder für die Arbeit 4.0 zeigte Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Spath (acatech) auf.

André Fischer Fotografie

Auf der Meilensteintagung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Förderschwerpunkts „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ diskutierten Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, wie der erfolgreiche Praxistransfer gelingen kann und welche Lösungen bestehen, Konzepte nachhaltig zu verankern. Wie sich die Rolle des Menschen in der digitalisieren Arbeitswelt wandelt und wo die zentralen Strategiefelder für die Arbeit 4.0 liegen, erläuterte Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Spath, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften e.V. (acatech). Auf die Bedeutung der Gesundheitsförderung und Prävention ging der Medizinsoziologe Prof. Dr. Holger Pfaff von der Universität Köln ein. Welche Kompetenzen in der Digitalisierung gefragt sind und wie die Beschäftigten entsprechend qualifiziert werden können, zeigte Katja Tiltscher vom Hochtechnologieunternehmen TRUMPF auf. Geeignete Lösungen für den Praxistransfer diskutierten die Keynote Speaker in einer anschließenden Diskussionsrunde.    

Arbeit 4.0 – Herausforderung Praxistransfer! Erfolgsfaktoren und mögliche Hindernisse diskutierten die Keynote Speaker der Fachtagung in einer Diskussionsrunde.

Arbeit 4.0 – Herausforderung Praxistransfer! Erfolgsfaktoren und mögliche Hindernisse diskutierten die Keynote Speaker der Fachtagung in einer Diskussionsrunde.

André Fischer Fotografie

Der Praxistransfer spielt auch im Förderschwerpunkt eine wesentliche Rolle. Um die erarbeiteten Tools, Konzepte und Werkzeuge einem breiten Adressatenkreis zugänglich zu machen, entwickelt das Projekt „Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von morgen“ (MEgA) derzeit die digitale Toolbox „Gesunde Arbeit 4.0“, die Prof. Dr. Karlheinz Sonntag aus der Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Heidelberg vorstellte. In sechs Workshops der Verbundprojekte hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich dem Thema Transfer aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern: Umsetzungsfragen standen hier ebenso im Fokus wie geeignete (digitale) Methoden und Instrumente. Zur Meilensteintagung hatte die Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Heidelberg eingeladen, die den Förderschwerpunkt wissenschaftlich begleitet.

Hier geht es zur digitalen Veranstaltungsdokumentation: https://gesundearbeit-mega.de/neuigkeiten/dokumentation-meilensteintagung-arbeit40

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
info@ptka.kit.edu
Außenstelle Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Außenstelle Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)351 463-31435
heike.blumentritt@kit.edu